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Veröffentlicht am 31. März 2010 Drucken

Auswirkung von PCM-Systemen auf die Stromerzeugung und -bereitstellung

(Vortrag auf dem PCM-Symposium in Karlsruhe, 10. November 2009)

Der Bedarf an klimatisierten Büroflächen stieg in der Vergangenheit stetig an und wird auch in Zukunft weiter zunehmen. Die Kältebereitstellung erfolgt heute überwiegend mit Kompressionskältemaschinen und hat somit einen hohen Strombedarf zur Folge. Mit Latentwärmespeichern (PCM) kann die thermische Masse eines Gebäudes erhöht und damit der Klimatisierungsbedarf verringert werden.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Demonstrationsprojekts PCM-Demo soll die Akzeptanz von PCM-Systemen erhöht und die Markteinführung von PCM vorangetrieben werden. Für das Projekt wurden verschiedene PCM-Systeme in Gebäude eingebaut und unter praxisnahen Bedingungen vermessen. Dadurch wurden Referenzinstallationen geschaffen und es können Planungshilfen für zukünftige PCM-Systeme gegeben werden.

Um die Effekte eines umfangreichen Einsatzes von PCM auf die Stromerzeugung zu ermitteln, hat die Forschungsstelle für Energiewirtschaft den aktuellen Klimatisierungsbedarf und den Klimatisierungslastgang für Deutschland ermittelt. Zusätzlich wurden Klimatisierungslastgänge unter der Annahme eines umfangreichen Einsatzes von PCM erstellt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des PCM-Symposiums 2009 in Karlsruhe präsentiert.

 

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Ansprechpartner: Dipl.-Phys. Tobias Schmid

Tags: Vortrag 2010
Mitarbeiter: Dipl.-Phys. Tobias Schmid
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